Kompaktfortbildung:

BEO-Mengenbilder als Anschauungsmittel im Mathematikunterricht

Donnerstag, 03.10.2013 von 10 – 17:30 Uhr (8 Unterrichtsstunden)

Lilo Gührs

Abzählendes Rechnen ist in der Anfangsphase durchaus sinnvoll, muss aber im Laufe der Zeit von effizienteren Strategien abgelöst werden. Die Anschauungs- oder Erarbeitungsmittel eignen sich für diesen Übergang unterschiedlich gut, manche bestärken das zählende Rechnen, andere erleichtern das Reflektieren über Rechenwege.

Reflektieren auf der Basis handelnden Begreifens erleichtert das Verständnis für Rechenstrategien ebenso wie das Behalten und Überprüfen. Auch leistungsstarke Kinder können mit Material ihre Strategien und Überlegungen so darstellen, dass diese in der Klasse verstanden werden.

Mit den farb- und strukturunterstützten BEO-Mengenbildern kann für Kinder, die zum dauerhaften Zählen neigen, vorbeugend eine alternative Strategie erarbeitet werden. Bei Versuchen im Förderunterricht und in Gesamtklassen hat sich gezeigt, dass alle Kinder sich damit ein fundiertes Grundwissen zulegen können und dass sie in die Lage kommen, dieses auch sprachlich darzustellen. Zudem lassen sich aus der Mengenbilddarstellung viele Spiele zum Automatisieren ableiten, die schulisches und häusliches Üben viel attraktiver machen als Übungsaufgaben.

Die Kompaktfortbildung richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die mit BEO-Mengenbildern in Unterricht oder (vorbeugender) Förderung arbeiten wollen.

Die Erarbeitung im Zahlenraum bis 100 wird gezeigt.

Die Fortbildung beinhaltet folgende Themen:

  • Auffälligkeiten rechenschwacher Kinder im Rechnen
  • Praxisorientierte Darstellung der Einführung von Mengenbildern: Demonstration und Eigenerfahrung, Ausprobieren einzelner Spiele - Mengenbilder als Mittel, visuelle Vorstellungen von Mengen aufzubauen
  • Praxisorientierte Weiterarbeit: Rechnen mit den Mengenbildern - Zerlegen, Addieren und Subtrahieren - Detailüberlegungen
  • Aufbau von Analogie-Einsichten
  • Darstellung zweistelliger Zahlen, Einsicht in das Stellenwertsystem
  •  Kurzausblick auf Malnehmen und Teilen

Kosten: 128 Euro