Lernen in systemischen Bezügen
 
03.02.2018 (8 UStd.), Samstag 09:30 – 17:00 Uhr


Lilo Gührs


Überblick
Das eigene Lernen steht  grundsätzlich in ständiger Wechselwirkung mit den uns begleitenden Bezugspersonen: Die „Begleiter“ können als unterstützend, fördernd, fordernd, als überfordernd, hemmend und demotivierend erlebt werden.
So entstehen Selbstannahmen, die die Lernenden stärken (Ich habe es immer noch geschafft!), aber auch beeinträchtigen können (Ich bin wohl zu dumm…).
Diese Glaubenssätze stellen entscheidende Weichen für die weitere Lernentwicklung:
Die erlebte Lernbiografie der Kinder und Jugendlichen mit Erschwernissen im Lern- und Leistungsbereich spielt  für den ressourcevollen lerntherapeutischen Prozess also eine grundlegende Rolle.

 

Die Themen im Einzelnen:
·    Reflexion der Bedeutung des eigenen Lernens in systemischen Bezügen
·    Reflexion des lerntherapeutischen Einflusses auf systemischer Ebene
·    Interventionen aus dem NLP zur Gestaltung des lerntherapeutischen Prozesses

 

Seminargestaltung:
In dem Seminar nähern wir uns über die Reflexion der eigenen Lernbiografie der Perspektive eines Kindes mit Lernstörungen: Mit Selbsterfahrungselementen und spezifischem „Befragen“ ordnen wir unsere eigenen Erfahrungen und filtern übergeordnete Aspekte von Lernbiografien heraus.
 Daraus werden die Konsequenzen für die therapeutische Beziehungsgestaltung abgeleitet und praxisnah Elemente der Kurzzeittherapie als kreative Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt und geübt.

 

Zielgruppe:
Dieses Seminar richtet sich an LerntherapeutInnen und Tätige in verwandten Bereichen, die Kinder im Bereich des Lernens begleiten.
Im Sinne eines aktiven Arbeitsprozesses begrenzen wir die Gruppengröße auf 14, wir vergeben die Plätze in der Reihenfolge der Anmeldungen.

 

Teilnahmegebühr : € 128,00

 

Zurück zur Übersicht