Wortbilder merk-würdig machen

10.09.2017
Sonntag 09:30 - 17:00 (8 U-Stunden)

Lilo Gührs

Überblick
Einen großen Teil unserer Rechtschreibphänomene kann man über Regelkenntnis verstehen.
Ein nach Klassenstufe zunehmender Anteil von Ausnahmewörtern weicht aber von der Normalschreibweise ab, entweder gibt es keine Regel, sondern ästhetische Kriterien (z.B. Doppelvokale) oder die Ableitung aus einer anderen Sprache ist für die Kinder noch nicht vernetzbar (z.B. Mathematik, Theater).
Im Seminar werden Kriterien für die Entscheidung, ob ein Wort nicht abgeleitet bzw. erklärt werden kann, sondern gemerkt werden muss, besprochen. Exemplarisch werden zu einzelnen Bereichen Wörter nach „Normalschreibweise“ und „Ausnahme – merken“ sortiert.
Den Schwerpunkt bilden dann Methoden, wie man sich die Merkwörter so interessant machen kann, dass sie gespeichert werden. Die Merktechniken sind teilweise aus der Mnemotechnik, teilweise aus dem NLP entnommen.
 
Die Themen im Einzelnen
-    Ermitteln von „Merkwörtern“
-    Die Strategie des visuellen Speicherns aus dem NLP
-    Merkgeschichten
-    Kunst am Wort
-    Mnemotechniken: Verkettung, Ankerwörter

Lernmethoden:
Neben inhaltlichen Darstellungen der angegebenen Aspekte des Themas beinhaltet das Seminar eigenes Ausprobieren der vorgestellten Interventionen.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Lerntherapeuten und Lerntherapeutinnen sowie Lehrerinnen und Lehrer, die Kenntnis von einem Rechtschreibaufbau haben und diesen ergänzen wollen mit kreativen Methoden.

Im Sinne eines aktiven Arbeitsprozesses begrenzen wir die Gruppengröße auf 14, wir vergeben die Plätze in der Reihenfolge der Anmeldungen.

Teilnahmegebühr: 128,00 Euro